Eine mittelalterliche Burganlage, um 1103 erstmals erwähnt. Noch heute können Sie als Besucher alle Merkmale einer Burg im Originalzustand besichtigen. Das erste Burgtor mit dem Fallgitter, führt über die Burgauffahrt zur Zugbrücke, die bis vor ca. 150 Jahren in Funktion war. Zu dieser Zeit (von 1838 - 1842) wurde die ehemalige Wasserburg zum Schloss umgebaut, das bedeutet, sie wurde bewohnbar gemacht und ganz im prachtvollen neugotischen Stil restauriert. Sie erreichen den Burgvorhof mit Marienbrunnen, vorbei an der äußeren Ringmauer, die den gesamten Komplex umschließt. Zum Burginnenhof mit Ritterbrunnen und innerer Ringmauer führt eine 25-stufige Treppe. Heute haben Sie die Möglichkeit, dieses Schloss zu besichtigen. Alle Festsäle, wie Spiegelsaal, Roter und Blauer Salon, Rittersaal, Spielsaal und ein prunkvoller Konzertsaal versetzen Sie in eine Märchenwelt. Außerdem dürfen Sie im Außenbereich den 45 m hohen Burgturm erklimmen, sich dort mit der rauhen Wirklichkeit auseinandersetzen und ein Verlies sowie eine Folterkammer besichtigen. Ein kleines Archiv gibt Aufschluss über geschichtliche Begebenheiten, die romantische Burgkapelle lädt zum stillen Gebet ein.
Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit um die gesamte Burganlage zu besichtigen und verweilen Sie dann noch mit herrlichem Blick zur Burg auf der Terrasse des Schlosshotels Egg mit Restaurant "Burgstall".
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Öffnungszeiten:
April: Sonn- und Feiertage 10.00 bis 16.00 Uhr
Mai: täglich 10.00 bis 16.00 Uhr
Juni, Juli, August: täglich 10.00 bis 17.00 Uhr
September: täglich 10.00 bis 16.00 Uhr
Oktober: Sonn- und Feiertage 10.00 bis 16.00 Uhr
Anmeldungen für Gruppen und Schulklassen an:
Schloss-Verwaltung Egg D-94505 Bernried
Telefon: 09905/80 01 Telefax 09905/82 62
Schlossrestaurant Egg "Burgstall"
Telefon 09905/ 2 89 Telefax 09905/82 62
www.schloss-egg.de · info@schloss-egg.de
Etwa 766 gegründet, blieb das Kloster Metten seither kultureller Mittelpunkt des Gebietes zwischen Straubing und Deggendorf. In den vergangenen Jahrhunderten wurden zahlreiche Mönche in neugegründete Abteien und Universitäten entsandt. Die Pflege der Wissenschaften wurde in Metten zu jeder Zeit groß geschrieben.
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Ein allseits bekanntes Prunkstück des Mettener Benediktinerklosters ist die prächtige Bibliothek mit rund 200.000 Bänden. Die Stuckfiguren sowie die Wand- und Deckenstukkaturen wurden von dem Österreicher Franz Josef Ignaz Holzinger und Frater Albert Bärtl aus Metten geschaffen. Die Deckenfresken stammen von dem Sterzinger Maler Innozenz Waräthi. Die prächtigen Bücherschränke fertigte der Straubinger Schreiner Jakob Schöpf. Die Bibliothek wurde unter Abt Roman II. Märkl im Anschluss an die Barockisierung der gotischen Stiftskirche in der Zeit um 1726 im Stil des Spätbarock ausgestattet und zählt zu den Höhepunkten der Dekorationskunst des 18. Jhs. Der Zugang führt durch ein prachtvolles Barockportal aus verschieden farbigem Marmor. Die großen Stuckfiguren, die das Portal flankieren, sind Allegorien der Weisheit und der Religion. Durch das Portal gelangt der Besucher in den mittleren der drei Raumkompartimente. Das flache, mit gerahmten Fresken ausgestattete Gewölbe, wird im Mittelraum von zwei, in den Seitenräumen von jeweils einem Atlantenpaar gestützt. In den reich mit Bandelwerk ausgezierten tiefen Fenstergewänden sehen Sie in runden Medaillons Bildnisse von Benediktinerheiligen. Neben einem Antiphonar (um 1437) sind für das Kloster bedeutende historische Dokumente ausgestellt. Im Osttrakt des unter Abt Augustin II. Ostermayer (1730-1742) im Jahre 1734 begonnenen Komplexes um den dritten Klosterhof befindet sich der Festsaal. Architekt war Benedikt Schöttl. Die einfühlsam gestaltete Stuckdekoration des Straubinger Bildhauers Matthias Obermayer setzt Akzente. Oberhalb der Sockel befinden sich zwischen mächtigen Pilastern große, getönte Leuterkartuschen, die den Raum wie einen Kranz umfangen. Das Deckenfresko wurde 1755 von dem Regensburger Maler Martin Speer geschaffen.
EXTRA: Jedes Jahr im Sommer findet in diesem Festsaal eine anspruchsvolle Konzert-Reihe statt. Und auch die Europäischen Wochen haben hier einen würdigen Veranstaltungsort gefunden. Weitere Infos und Programm: 0991/9 10 81 13 und 9 10 81 45
FÜHRUNGEN: Führungen durch die Mettener Abtei mit Klosterkirche, Bibliothek und Festsaal: täglich (außer Montags) um 10.00 Uhr und 15.00 Uhr; keine Führungen an kirchlichen Feiertagen, in der Zeit vom 24.12. bis 6.1. und in der Kar- und Osterwoche. Infos bei der Abtei Metten unter Tel. 0991/91 08-0